Die Brücke ist 135 Jahre alt, verbindet Manhattan mit Brooklyn und ist eine der grössten Touristen-Attraktionen in New York. Es ist eine Deutsche Brücke, denn Sie wurde von Johann August Roebling gebaut, der 1806 in der thüringischen Stadt Mühlhausen geboren wurde, in Berlin studierte und 1831 mit seinem Bruder Karl und anderen nach Amerika auswanderte, um eine technologische, utopische Gemeinde zu gründen. Ab 1840 war Roebling wieder im Brückenbau. Bevor er die Brooklyn Brücke entworfen hat, baute er kleinere Hängebrücken über den Nagara Fluss (251m), den Kentucky Fluss (373m) und den Ohio Fluss bei Cincinnati.

1867 fing er mit dem Entwurf für die Broolyn Brücke an. Unglücklicherweise hatte er zwei Jahre später bei den Vermessungen am East River (die Brücke spannt den East River) einen Unfall – sein Fuss wurde von einem Kahn eingequetscht – und er starb einen Monat später an einer Tetanusinfektion. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen sein Sohn Washington Roebling und dessen Frau die Arbeit an der Brücke.

Die Arbeit fing damit an, dass man die zwei Pfeiler im East River einbauen musste. Es wurden zwei riesige Senkkästen gebaut, die eine 5 Meter hohe Holzbalkenschicht hatten, auf der man die Pfeiler aus Granit zu bauen begann. Das Gewicht senkte die Kästen auf den Grund des East Rivers. Dann wurde Druckluft eingepumpt und man fing an, das Sediment auszugraben bis man auf den Grundfelsen gestossen ist. Auf der Brooklyn-Seite stiess man auf den Grundfelsen, jedoch auf der Manhattan-Seite gab es Probleme, dort waren noch 10 Meter Sand bis zum Felsen. Nach vielen Überlegungen und Recherchen entschied Roebling, dass der Grund hart genug war. Somit steht der Mantattan-Pfeiler heute auf einer 5 Meter Holzschicht, 10 Meter Sand und Felsen, während der Pfeiler in Brooklyn auf 5 Meter Holzschicht und Felsen steht – es sieht also so aus, als ob Roebling Recht gehabt hatte.

Viele Leute, die in den Senkkästen arbeiteten, bekamen die Taucherkrankheit, die zu dieser Zeit noch unbekannt war. Auch Washington wurde durch die Krankheit gelähmt – dadurch wurde seine Frau das Verbindungsglied zu den Leuten am Bau und eigentlich war sie diejenige, die den Bauplan ausführte. Die Drahtseile der Brücke wurden in der Roebling-Fabrik in New Jersey gefertigt, die Granit-Blöcke kamen mit dem Schiff aus dem Bundesstaat Maine.

Die Brücke wurde am 24. Mai 1883 eröffnet. Der Präsident der Vereinigten Staaten, Chester Arthur, und der Bürgermeister von New York (zu dieser Zeit nur Manhattan), Franklin Edson, gingen über die Brücke und wurden auf der anderen Seite vom Bürgermeister von Brooklyn, Seth Low, empfangen. Am ersten Tag überquerten 1.800 Fahrzeuge (die von Pferden gezogen wurden) und 150.300 Menschen die Brücke. Die Leute hatten zu diesem Zeitpunkt noch immer Bedenken bezüglich der Sicherheit der Brüecke. Diese wurden aber am 17. Mai ein für allemal beseitigt – an diesem Tag machte der Barnum & Baily Zirkus eine Parade mit 21 Elefanten über die Brücke.

Das touristische Top-Ziel in New York ist die Freiheitsstatue. Sie ist ein Geschenk der Franzosen an die Menschen in den Vereinigten Staaten. Anscheinend kam die Idee von Herrn Rene de Laboulaye, dem Präsidenten der französischen Antisklaverei-Gesellschaft, der ein eifriger Verfechter der Union im amerikanischen Bürgerkrieg war und die Sklaverei in den Vereinigten Staaten beendete. Irgendwann zwischen 1865 und 1871 diskutierte de Laboulaye über die Idee der Statue mit Frederic Bartholdi, einem französischen Bildhauer, dessen berühmteste Arbeit die Freiheitstatue werden sollte. Im Jahr 1871 kam Bartholdi in die Vereinigten Staaten und nachdem er einige Monate lang das Land bereist hatte, kam er zu dem Schluss, dass es nicht erfolgreich sein würde , eine Kampagne zu starten, um Spenden für das Projekt zu sammeln. In Frankreich war der Versuch, Geld zu beschaffen, viel erfolgreicher, und der französische Industrielle Eugene Secretan gab 58.000 Kilo Kupfer von den 91.000, die für die Statue benötigt wurden, und 1879 wurden 250.00 Francs gesammelt. Die Vereinigten Staaten waren dafür verantwortlich, die Mittel aufzubringen, um den Sockel für die Statue zu bauen.

Ohne die endgültigen Pläne fertigte Bartholdi den rechten Arm mit der Fackel. 1876  nahm er den Arm zur 100-jährigen Feier des 100. Geburtstages der USA mit nach Philadelphia. Die Ausstellung war so beliebt, dass nach Philadelphia der Arm nach New York City ging, wo er einige Jahre lang im Madison Square Park ausgestellt wurde, um Geld für das Podest zu sammeln. In Paris hatte Bartholdi in der Zwischenzeit das Glück, die Dienste des Designers und Baumeisters Gustave Eifel (der Namenspatron des Eifelturms) in Anspruch zu nehmen. Eifel und seine Ingenieure bauten die Stützstruktur für die Haut, die nur 2,4 mm dick ist. Jedes Stück der Außenhaut wurde individuell an seiner strukturellen Unterstützung befestigt; die Unterstützung war nicht starr, sondern ermöglicht Flexibilität in der dünnen Kupferhaut. Sobald die ganze Statue in Frankreich komplett zusammengebaut war (ja, der Arm kam aus New York zurück!), wurde sie zerlegt und für den Transport nach New York City verpackt.

Zwischenzeitlich gab es in New York Probleme, die Stadt konnte das Geld für den Sockel nicht aufbringen. Es wurde so schlimm, dass andere Städte wie Philadelphia und Boston anboten, das Podest zu bauen. Die Arbeit am Sockel war wegen Geldmangels beendet worden. Joseph Pulitzer von der New York World startete eine intensive Fondsaktion, die versprach, den Namen jedes Spenders zu drucken, egal wie klein die Spende war. Diese Idee verbreitete sich wie ein Lauffeuer und 100.000 Dollar – das sind umgerechnet über 2 Millionen heute – wurden gesammelt. Im Juni 1885 legte das französische Schiff Isere im Hafen von New York mit der zerlegten Statue in seinem Laderaum an. Der Sockel wurde 1886 fertiggestellt. Am 28. Oktober 1886 weihte Präsident Cleveland die Statue ein.

Die sieben Strahlen an den Statuen bilden einen Heiligenschein, sie repräsentieren die Sonne, die sieben Meere und die sieben Kontinente. Die Fackel erleuchtet die Welt und das Buch in ihrer Hand evoziert den Begriff des Gesetzes zu ihren Füßen ist eine zerbrochene Kette, die die Freiheit von der Knechtschaft darstellt.

Die amerikanische Geschichte von Herrn Trump beginnt im Jahr 1885, als sein 16-jähriger Großvater sich dazu entscheidet, aus dem deutschen Kallstadt im Kreis Bad Dürkheim in die Vereinigten Staaten auszuwandern. Ja, wie alle Weißen in den USA ist auch Trump ein Nachfahre eines Einwanderers. Friedrich Trump kam mit dem Schiff „Eider“, welches er in Bremerhaven bestieg. Friedrich arbeitete einige Jahre in New York City und ging dann nach Seattle, wo er sein eigenes Restaurant und Hotel führte, das anscheinend die Zimmer stundenweise vermietete. Im Jahr 1890 tätigte Trump seinen ersten Immobilien-Kauf, 16 Hektar im Pine Lake Plateau.  Von dort ging er ins Klondike, wo Gold gefunden wurde, und führte das „Arctic Restaurant & Hotel“ mit seinem Partner Ernst Levin. Er ging zurück nach Deutschland und heiratete 1902 Elizabeth Christ. Nachdem sie 1905 in  die USA zurück kamen, ließen sie sich in New York City(Brooklyn) nieder.
Sie hatten 4 Kinder und im Jahr 1918 starb Friedrich an einer Epidemie der Spanischen Grippe. Seiner Witwe hinterließ er nach heutigem Wert nahezu 500.000 Dollar. Elizabeth gründete mit Ihrem Sohn Frederick zusammen die Immobiliengesellschaft „Elizabeth Trump & Son“, irgendwann in den 70er bis 80er Jahren wurde der Name geändert in Trump Organization. Frederick ist der Vater von unserem Trump, dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Frederick heiratete Mary Anne MacLeod, die auf der schottischen Insel Lewis geboren wurde. Somit ist also unser Trump 50% deutsch und 50% schottisch, mit anderen Worten ein typischer Amerikaner – ein Produkt von Einwanderern und deren Kindern, wie der Rest von uns auch. Einige dieser Informationen stammen aus einem Artikel von Gwenda Blair.

Die High Line wurde 1934 als Teil des West Side Erschließungsprojektes eröffnet. Sie ging von der 34. Straße zur Spring Street entlang der West Side. Durch Anheben der ebenerdigen Gleise, eliminierte dieses Projekt die vielen Straßenkreuzungen, die massive Verkehrsstaus und Todesfälle verursacht hatten. 1980 war das Jahr in dem der letzte Zug fuhr und um diese Zeit herum verlor diese Gegend auch seinen industriellen Charakter.

In den darauffolgenden 20 Jahren haben verschiedene Geschäftsbereiche versucht die High Line über die gesamte Länge abzureißen, am Ende waren sie erfolgreich damit den Teil zwischen Spring Street und Gansevoort Street entfernen zu können. Im Jahr 1999 formierte sich die Gruppe „Freunde der High Line“, die sich sehr dafür interessierten die High Line für die Öffentlichkeit als Park zu erhalten. Mit Zustimmung der Stadt wurde 2006 ein Design Team gewählt. Im selben Jahr übergab die CSX Rail Road, der Eigentümer der Immobilie, es der Stadt als Spende. Im Januar 2009 wurde der erste Teil zwischen Gansevoort und der 20. Straße eröffnet. Bis Juni 2012 wurde der gesamte Weg bis zur 30. Straße eröffnet und seit Ende 2014 ist nun die komplette 2,3 km lange Strecke bis zur 34. Straße als Stadtpark für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Jahr 2015 eröffnete das Whitney Museum für Amerikanische Kunst sein neues Gebäude am südlichen Ende des High Line Parks. Heute ist der High Line Park eine sehr beliebte Attraktion für Touristen und Einheimische.

Es war ein Großer, nahezu der Größte aller Zeiten. Der höchste, gemessene 24-Stunden-Schneefall im Central Park jemals war 68,32 cm und der Schneefall während des Sturms Jonas war 68,07 cm. – Damit wurde der Rekord lediglich um 2.5 mm verpasst. Das Gute daran war, dass es Freitag Nacht begann und am Samstag niemand nach draußen ging und auch nicht mit dem Auto fuhr. Dadurch waren die Straßen leer und konnten relativ leicht von den Schneemassen befreit werden. Der Rush-Hour Verkehr am Montag morgen ging schon fast wieder mit dem normalen Tempo voran. Wie üblich, kam dieser Wintersturm aus dem Süden, er war nahezu 2000 km lang, kühlte ab als er nach Norden kam und hinterließ eine ungeheure Menge an Schnee über dem gesamten Gebiet. Aufgrund des vielen Schnees, der Kälte und der starken Windgeschwindigkeit wurde dieser Sturm offiziell als Blizzard eingestuft. Wie immer, brachte der Sturm eine enorme Anzahl Flugstornierungen an der Ostküste mit sich – 4.726 Flüge wurden am Samstag gestrichen und weitere 1.180 am Sonntag gemäß den Angaben auf der Flightaware.com Website. Es war ein großer Tag für die Leute an der Gepäckabfertigung, es gab überhaupt kein Gepäck – und dasselbe kann für das übrige Flughafenpersonal gesagt werden. Es wurden aber nicht nur Flüge storniert, in New York City wurden auch alle Broadway Shows gestrichen so wie auch die Metropolitan Opera, die City Opera und die NY City Philharmonie geschlossen waren – tatsächlich kam so ziemlich die gesamte Stadt zum Erliegen.

Manhattan entwickelt sich sehr schnell zu einem Bereich, den sich nur die Reichen zum Leben leisten können. Es gibt zwar gerade jetzt einen großen Bau-Boom in Manhattan, jedoch werden nur Eigentumswohnungen im Wert von vielen Millionen Dollar gebaut, und absolut keine Mietwohnungen. Normal arbeitende Leute werden aus Manhattan hinaus gedrängt, eine Mietwohnung nach der anderen, damit die Hausbesitzer ihre Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umwandeln können. Die Preise für neue Eigentumswohnungen werden in so einem hohen Wert aufgerufen, dass sie sich nur sehr reiche Leute leisten können – oder Personen aus anderen Ländern, wie z.B. Russland, China, Indien etc., die durch Investitionen in amerikanische Immobilien Geld verstecken möchten.

Dieses Wochenende war in der New York Times eine Anzeige für ein neues Gebäude Numer 111W 57th Straße mit Etagen-Apartments, die einen Anfangskaufpreis von 16 Mio. Dollar haben. Eine Wohnung mit 1.213 qm in der 57th Straße 157W wird mit 75.000 Dollar pro qm bzw. 91 Mio. Dollar für die gesamten 1.213 qm beworben. Im selben Gebäude wurden 2015 bis jetzt 29 Einheiten verkauft zu 10 Mio. Dollar und höher. Eine Wohnung an der East Side des Central Parks, welche Demi Moore und Bruce Willis gehört, wurde mit 96.000 Dollar pro qm bzw. 75 Mio. Dollar für die gesamten 780 qm aufgerufen (alle Daten basieren auf Angaben der New York Times).

Die Realität, das viele dieser Wohnungen nur Investitionen sind um Geld aus fremden Ländern zu verstecken, sieht man an den vielen Apartments die leer stehen und Briefkastenfirmen gehören mit maximal nur einer Postfachadresse. Nach Angaben von „Propertyshark.com“ gehören 69% von „The Plaza“, 58% von „15 Central Park West“ und 77% der Wohnungen in der „157W 57th Straße“ Briefkastenfirmen. Das große Investment dieser ausländischen Gelder verzerrt den Immobilienmarkt und die Immobilienwerte nicht nur in Manhattan, sondern generell auch in den anderen Bereichen der Stadt. Das kann man an den Millionen sehen, die aufgerufen werden als Preis für die 2- und 3-Zimmerwohnungen in z.B. den Bereichen „Carroll Garden“, „DUMBO“, „Brooklyn Heights“ usw.

Sofern die Stadt nicht die steuerlichen Anreize ändert, die für diese Verzerrung verantwortlich sind, gibt es wenig Hoffnung, dass Manhattan und die anderen, nahen Stadtgemeinden wieder erschwinglich werden für normale Leute.