Kadinzky im Guggenheim

Zum ersten Mal seit vielen Jahren ist nun der Rotunda Ausstellungsraum des Guggenheim Museum gefüllt mit dessen eigener Sammlung Moderner Kunst. Solomon Guggenheim (1861 – 1949) war ein begeisterter und erfahrener Sammler alter Meister. Dass wir ihn nun auch als Sammler Moderner Kunst kennen liegt an seiner Zufallsbegegnung mit der deutschen Baronin Hildegard Anna Augusta Elisabeth Rebay von Ehrenwiesen, die nach New York gekommen und als Porträtmalerin tätig war. Während der Sitzungen von Herrn Guggenheim für sein Bild erzählte sie ihm von der sich in Europa entwickelnden Szene für Abstrakte Kunst, speziell der nicht-gegenständlichen Kunst. Dabei musste sie wohl sehr überzeugend gewesen sein und er wiederum gewillt seinen Blick auf Kunst radikal zu verändern. In den frühen dreißiger Jahren waren die alter Meister verschwunden und Hunderte von abstrakten Künstlern – wie z.B. Wassily Kandinsky (10 Bilder in der Ausstellung), Paul Klee (7 Bilder zu sehen), Van Gogh, Franz Marc, Max Ernst, Kazimir Malevich, Rudolph Bauer (das Museum beherbergt die größte Sammlung seiner Bilder) – nur um einige zu nennen, die sich in seiner Sammlung befanden. In den frühen 1920er Jahren trafen sich Rebay und Rudolph in Berlin und wurden ein Liebespaar, eine Affäre die schließlich platonisch wurde, aber für die längste Zeit ihrer Leben andauerte. Die Sammlung war der Kern für das Museum der nicht-gegenständlichen Kunst, welches 1939 in New York gegründet wurde und dann schlussendlich zu dem Guggenheim Museum wurde, das wir heute kennen. Die Ausstellung ist noch bis September 2017 zu sehen.

Helikopter Flug über Manhattan

Schon lange hatte ich nach einer Ausrede gesucht, um einmal einen Helikopterflug zu buchen und damit die Skyline von Manhattan von einer völlig anderen Perspektive aus zu sehen. Im vergangenen Dezember entschied ich, dass der 13. Geburtstag meines Enkels Ryan endlich der perfekte Anlass dafür sein würde. Ich erzählte weder Ryan, noch sonst jemand, was wir tun würden, als ich ihn abholte. Nachdem wir in New Jersey leben, fuhr ich mit dem Auto nach Manhattan, parkte den Wagen in Chelsea und wir nahmen die U-Bahn nach Lower Manhattan. Erst als das Pier #6, wo die Helikopter stehen, in Sichtweite war, sagte ich zu ihm „Happy Birthday“. Unsere Buchung (es ist eine gute Idee vorab eine Reservierung zu machen) war mit HeliNY, die eine moderne Flotte von sieben Hubschrauber haben.

Nach den Vorab-Instruktionen und der Gewichtskontrolle (ja, meine Damen – man muss sein Gewicht angeben, denn die Gewichtskontrolle ist notwendig um das Gewicht im Hubschrauber für eine maximale Stabilität auszugleichen) waren wir bereit, zum Landeplatz zu gehen. Ein paar Minuten später saßen wir auch schon im Hubschrauber und waren „ready for take off“. Als erstes möchte ich vor allem anderen erwähnen, dass der Flug extrem sanft und angenehm war. Wir zogen eine große Schleife über den Hafen und hatten einen spektakulären Blick auf Downtown Manhattan mit dem WTC und dem Finanzviertel, den East River, die Freiheitsstatue und Downtown Brooklyn. Als nächstes kamen wir zum Hudson River und flogen die Westseite von Manhattan entlang mit einer absolut sensationellen Sicht auf die Stadt und ihrer eindrucksvollen Skyline.

Der Blick hinunter auf die Skyline bringt einem eine komplett andere Perspektive auf die Großartigkeit der Stadt und was der Mensch auf dieser Insel geschaffen hat, die 300 Jahre zuvor noch hauptsächlich aus Wäldern und Ackerland bestand. Irgendwo nördlich von Midtown um den Central Park machten wir eine Linkskurve für den Rückflug, was uns einen sensationellen Blick auf den 1.6 km breiten Hudson River und die Washington Bridge gab, die den Hudson überspannt und New Jersey mit Manhattan verbindet. Beim Flug südlich entlang der Jersey Seite des Flusses hatten wir einen fantastischen Blick auf Hoboken, Jersey City, die Container Docks auf der Seite von NJ und den Hafen. Dann machten wir noch einen letzten Bogen über den Hafen nach Governors Island und flogen zurück zum Pier #6. Noch einmal „Happy Birthday“, Ryan!

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Weihnachten in New York

Jeder Besucher der Metropole New York kennt den Weihnachtsbaum im Rockefeller Center und schaut ihn sich mit Freude an. Aber es gibt einen kleineren, meiner Ansicht nach viel schöneren Weihnachtsbaum im Metropolitan Museum. Dieser Baum ist ein Geheimtipp und des Weges wert. Der Baum ist eigentlich nur eine Kulisse für eine der größten und schönsten  Krippensammlungen der Welt. Angefangen hat diese Sammlung Loretta Hines Howard anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts und sie besteht aus hunderten von Figuren die im 18 &19 Jahrhundert in- und um Neapel in Italien per Hand hergestellt wurden. Die Sammlung wurde in den sechziger Jahren dem Museum gestiftet. Bis Heute betreut die Familie Hines die Sammlung und ist jedes Jahr zu dieser Zeit verantwortlich für die Gestaltung der Weihnachtsgeschichte rund um den Baum. Sehe auch Skip Rockefeller Tree

Natürlich gibt es außerdem sehr viele andere Sehenswürdigkeiten in New York zu dieser festlichen Zeit zu bewundern. Ein großer ‘Hit’ sind die Schaufenster von Saks Fifth Av, Lord & Taylor, Macy’s, Bloomingdales, Tiffany , Sony u.s.w.  Die Modelleisenbahn im New York Botanical Garden ist auch eine Reise mit der U-Bahn (#2) wert. Es gibt auch einen Weihnachtsmarkt im Bryan Park (5th Av. & 42St.), Union Square, Columus Circle und Grand Central Station. Viele der Wolkenkratzer haben die Eingangshallen festlich geschmückt, speziell an der 6. und 5. Av. in der Mitte von Manhattan. N.Y.City Weihnachtsbaumfuehrer.

Warum New York und nicht Boston

Warum New York und nicht Boston oder Philadelphia ?

(Mit New York ist Manhattan gemeint, denn von 1623 bis 1898 Manhattan war New York City)

Warum kommen jedes Jahr 50 Millionen Touristen nach New York ? Warum ist New York das Finanzzentrum der Welt ? Warum ist New York – New York ?

Es gibt 2 Hauptgründe, warum die Stadt heute ist, was sie ist – der erste ist der Handel und der zweite ist die geografische Lage. Von Anfang an gab es einen großen Unterschied – anders als in der Gegend um Boston, die von religiösen Gruppen besiedelt wurde, war in New York der Handel der eizige Grund fuer seine Existenz. Im Jahre 1623 etablierte die niederländische West India Trading Company eine Handelsniederlassung in Manhattan, in erster Linie für den Pelzhandel mit den lokalen Indianern. Auf der anderen Seite waren die Niederländer religiös sehr tolerant und vielfache Konfessionen lebten zusammen in den Siedlungen inklusive sephardischer Juden, die vor der Inquisition in Portugiesisch-Brasilien geflohen waren. Der Handel und nicht die Religion waren der Grund für die Existenz der Handelsniederlassung, welche dann New Amsterdam genannt wurde.

Die ideale geografische Lage von Manhattan am Ende des langen befahrbaren Hudson River, landeinwärts führend, und der herrliche natürlich geschützte Hafen direkt unterhalb Manhattan machten es zu einem idealen Wachstumsplatz für den Handel und um das Tor zum Landesinneren des Nordamerikanischen Kontinents zu werden.

Die Handelsaspekte der Stadt waren gut etabliert, als im Jahre 1674 – nach dem zweiten Krieg mit England – die Niederländer New Amsterdam aufgrund des Friedensvertrages von Breda an die Engländer abgetreten haben. Während der englischen Herrschaft in den folgenden 100 Jahren wuchs die Stadt langsam von ca. 2.000 Einwohnern in 1674 auf 25.000 Einwohner zu Beginn der Amerikanischen Revolution in 1776. Handel wurde hauptsächlich mit dem Mutterland England und deren Kolonie in West Indies betrieben. Fast alle Industriegüter mussten aus England importiert werden.

Als die 13 Kolonien zur unabhängigen Nation der Vereinigten Staaten wurden, war New York City ideal für den Handel mit Europa gelegen und für das Erschließen des Landesinneren. Im Jahre 1790 (zur ersten Volkszählung) betrug die Bevölkerungszahl 33.000 Einwohner, 50 Jahre später im Jahre 1840 waren es 312.000 Einwohner. Bis 1880 waren es 1,2 Millionen Einwohner, innerhalb 90 Jahren wuchs die kleine Kolonialstadt zu einer der größten in der Welt an. Was ist passiert ? Nun, wie vorher schon erwähnt, die geografische Lage und der Handel machten aus der Stadt was sie ist.

Im Jahre 1818 gab die Black Ball Line (eine Transportgesellschaft) bekannt, dass ab sofort jeden Monat zur selben Zeit einmal ein Schiff nach Liverpool in England entsendet würde, unabhängig davon ob es ausgelastet war oder nicht. Damit wurde ein regelmäßiger, zuverlässiger Versandservice über den Atlantik etabliert. Innerhalb von 20 Jahren etablierten mehr als 50 Transportgesellschaften einen regulären Service über den Atlantik zu allen Haupthäfen in Europa. Auf der Rückfahrt von Europa begannen diese Schiffe Einwanderer in die Stadt mitzubringen, so dass diese in hohem Tempo wuchs.

Zwischen 1828 und 1834 wurden 3 Kanalsysteme gebaut um Anthrazit aus den Minen von Pennsylvania nach New York zu bringen. In 1817 entschied der Staat von New York den Erie Kanal zu bauen, der den Hudson River mit dem Erie See verband. Da alle 5 großen Seen miteinander verbunden sind, hatte man Zugang auch zu allen anderen Seen und dem Landesinneren, sobald man am Erie See war. Dieses Wunder der Technik – mit einer Länge von 600 Kilometern, einem Höhenunterschied von 220 Metern und 83 massiven Schleusen – wurde im Jahre 1825 fertig gestellt. Die Erschließung des Landesinneren war damit im wirtschaftlichen Machtbereich der Stadt. Nun war der Weg auch offen für eine endlose Flut von Einwanderern aus Europa, um das Landesinnere der Vereinigten Staaten über den Weg von New York City zu besiedeln. Es war seine einzigartige geografische Lage, die es von allen anderen Hafenstädten an der Ostküste der Vereinigten Staaten unterschied. Im Jahre 1836 waren an einem einzigen Tag über 1200 Seeschiffe in den Gewässern rund um New York City.Bei Mitte der 1850er Jahre ging der Schienenverkehr ab der 23. Straße bis nach Buffalo und viele andere Städte an der Ostküste und bis nach St. Louis. Der enorme Ausbau von Schienen und Kanälen, besonders dem Erie Kanal, machten New York City zu einem Machtzentrum von Handel, Transport, Finanzen und Fabrikation.

Im Jahre 1853 begründeten lokale Banken das New York Clearing House um am Ende eines jeden Bankarbeitstages ihre Konten effizient bereinigen zu können. Bis zum Ende des Jahrzehnts war New York City mit Abstand das größte Bankenzentrum in den USA (und ist es noch).

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts durchliefen über 18 Millionen Einwanderer die Stadt um das Land und die Stadt zu besiedeln. Heute leben über 8,5 Millionen Menschen in der Stadt, 36% davon wurden im Ausland geboren. Bis zu 800 Sprachen werden in der Stadt gesprochen, was New York City zur sprachlich vielfältigsten Stadt der Welt macht.

Also… Warum New York City ? Weil es die großartigste, lebendigste Stadt der Welt ist !

Empfehlenswerte Bücher:
The Island at the Center of the World (by Russell Shorto)
Gotham a history of New York City to 1898 (by Edwin Burrows & Mike Wallace)

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Winter in New York

Der Winter ist eine gute Zeit, um New York City „inside“ kennen zu lernen. Damit meine ich vor allem die Vielzahl an Weltklasse-Museen, die in New York beheimatet sind. Das Metropolitan Museum nennt eine der vielfaeltigsten Sammlungen der Welt ihr eigen – von Picasso ueber japanische Ruestungen bis hin zu Artefakte aus aegyptischen Graebern. Um wirklich alle verschiedenen Abteilungen des Museums zu erkunden, kann ein ernsthafter Besucher gut den Grossteil einer ganzen Woche darin verbringen.

 Gegenueber des Central Parks, von der Met aus, befindet sich das American Museum of Natural History. Dieses Museum ist ein wahrer Schatz von New York und das groesste Museum seiner Art in der Welt. Wie in der Met, kann man auch dort viele Tage verbringen, um all die Exponate ausfuehrlich zu besichtigen. Das Museum beherbergt die groesste Sammlung von Dinosaurier-Fossilien mit Nestern, welche mit Eiern des Tyrannosaurus Rex gefuellt sind – dies nimmt fast eine ganze Etage des Museums in Anspruch. Auch die Sammlung von Edelsteinen und Mineralien sollte sich wirklich niemand entgehen lassen.

MOMA  – Das Museum of Modern Art – gegruendet von Mrs. Rockefeller und einigen ihrer Freunde – hat eine hervorragende Sammlung zeitgenoessischer moderner, amerikanischer und europaeischer Kunst. Ein Geheimtipp… immer Freitag nachmittag ist der Eintritt frei! Das Guggenheim  ist das einzige Gebaeude in New York City, das von dem beruehmten Architekten Lloyd Wright entworfen wurde. Neben einer Dauerausstellung bietet das Museum auch viele Sonderausstellungen waehrend des Jahres an.

Auf der 5th Av. ist das Museum der Stadt New York zu finden, in dem es immer Sonderausstellungen gibt, die sich auf die Vergangenheit und die Zukunft der Stadt beziehen. Ein paar Blocks weiter ist das Cooper Hewitt Museum of National Design und ebenfalls auf der 5th Av. befindet sich im Frick Familienanwesen die sehr sehenswerte Frick Collection.

 Die Neue Galerie ist spezialisiert auf oesterreische, deutsche und Schweizer Maler.Nebenbei bemerkt, gibt es dort auch eine ausgezeichnete Cafeteria! Das Whitney Museum of American Art  auf der Madison Av. ist ein Muss fuer jeden, der sich fuer die Entwicklung der modernen amerikanischen Kunst interessiert. Das ehemalige Anwesen von Pierpont Morgan, dem beruehmten Bankier des goldenen Zeitalters, beherbergt die Morgan Library  mit seltenen Buechern und anderen Gegenstaenden aus der Sammlung von Mr. Morgan.

Das Polizei Museum in Lower Manhattan ist immer einen Besuch wert. Es zeigt das Wachstum der Polizei im Laufe der Zeit – von vormals einer kleinen Stadt-Polizei, die nun mittlerweile 40.000 Polizisten sowie zusaetzlich sehr viele zivile Angestellte beschaeftigt, um eine Stadt von ueber 8 Millionen Einwohnern – aus der ganzen Welt kommend – zu schuetzen. Am Bowling Green an der Spitze von Manhattan finden wir das alte Zollhaus, das jetzt eine Aussenstelle des Museum of the American Indians aus Washington DC ist.

Gegenueber dem East River in Brooklyn haben wir das U-Bahn-Museum  der Stadt, das sich in einer mittlerweile seit vielen Jahren nicht mehr genutzten U-Bahnstation befindet. Es liegt zwischen Schermerhorn Str. und Boerum Pl. Eine kurze Fahrt von dort mit der Linie 2 bringt uns zum Brooklyn Museum, das groesste Museum im Stadtteil Brooklyn mit einer gut abgerundeten Sammlung von Kunst.

 

New York Subway System

Das heutige, moderne U-Bahn-System befördert über 1,7 Milliarden Fahrgäste pro Jahr, hat 6.292 klimatisierte Wägen, 468 Haltestellen und ein 1.056 km langes Streckennetz. Mit nur einem Ticket kann man im gesamten Netz fahren, da es keine Tarifzonen gibt. Die U-Bahn operiert das gesamte Jahr über 24 Stunden pro Tag. Ungefähr 40% der Gleise sind oberirdisch oder befinden sich erhöht auf Überführungen. Am 24. Oktober 2013 wurden insgesamt 5.985.311 Fahrten gezählt – die meisten aller Zeiten. Das New York U-Bahn-System ist das siebent-verkehrsreichste Personenbeförderungssystem der Welt. Alle Züge führen durch Manhattan – außer dem G-Zug, welcher nur in Brooklyn und Queens verkehrt. Das System beinhaltet 2 getrennte Flotten, da ursprünglich die Linien privat betrieben wurden und die Tunnelmaße nicht einheitlich waren für die verschiedenen privaten Linien.

Und wie kamen wir zu dem heutigen, modernen U-Bahn-System? Die 1. Idee dazu kam im Jahre 1869 von Alfred Ely Beach, welcher einer 95 Meter langen Tunnel baute um damit seine Idee von einem rohrförmigen Transportsystem zu demonstrieren. Zu dieser Zeit gab es zahlreiche oberirdische Dampflokomotiv-Linien ganz Manhattan entlang, die wegen der Kohlemotoren eine enorme Luftverschmutzung verursachten. Beach’s Idee kam nie zum Tragen. Erst der große Blizzard 1888 gab den Ausschlag dazu ernsthaft mit der Planung zu beginnen, das Beförderungssystem der Stadt unterirdisch zu legen. Die Schneeverwehungen in Manhattan waren 16 Meter hoch und alle öffentlichen Verkehrsmittel standen für zahlreiche Tage still.

Die 1. U-Bahn-Linie wurde 1904 von der Interborough Rapid Transit Company (IRT) eröffnet. Die Stadt war eng mit den privaten Linien verbunden: alle Schienen, die nach 1913 für die Brooklyn Rapid Transit Company (BRT) und die IRT gebaut oder erneuert wurden, sind von der Stadt hergestellt und an diese 2 Firmen vermietet worden 1932 wurde die erste, vollständig von der Stadt selbst gebaute, Linie eröffnet als das Independent Subway System (IND). 1940 wurden die IRT und die BRT von der Stadt aufgekauft und langsam in die IND integriert. Bis heute hat die IRT – wie schon vorher erwähnt – ihre eigenen Wägen aufgrund der Enge der Tunnels.

Seit 1968 wird die New York City Transit Authority (verantwortlich für U-Bahn und Busse) unter der Metropolitan Transportation Authority (MTA) geführt.

In den vergangenen 20 Jahren wurden viele Stationen vollständig renoviert, alle bekamen neue Fliesenwände mit wundervollen, verschiedenen Motiven für jede Station. Meine Lieblingsstationen sind die 8th-Av-Linie sowie die N- und R-Stationen in Manhattan. Fliesen sind ein großer Bestandteil des Systems, da alle U-Bahn-Stationen gefliest wurden. Wenn Sie auf der Linie 6 fahren und an der Endstation (Brooklyn Bridge City Hall) nicht aussteigen – so wie es Ihnen der Zugführer eigentlich sagt –, dann können Sie eine wundervolle Station sehen an der die Züge wenden. Diese Station ist zu kurz für die heutigen Züge, daher wird sie nicht offiziell benutzt. Da es dunkel ist, müssen Sie Ihre Augen gut aufhalten. Dann werden Sie eine Station sehen können mit wunderschönen Wänden, welche nach der Methode von Rafael Gustavino – einem spanischen Einwanderer aus N.Y. – gestaltet wurden. Auch die Oyster Bar in der Grand Central Station wurde von Gustavino gestaltet.

Heute haben hunderte Stationen elektronische Displays, welche die Zeit bis zur Ankunft des nächsten Zuges anzeigen. Die MTA hat ein privates Unternehmen unter Vertrag genommen, welches den Service von Audio- und Textinformationen für Mobiltelefone und andere elektronische Geräte anbietet. Dieses Programm ist derzeit im Gange und bis 2017 sollen alle U-Bahn-Stationen damit ausgestattet sein.

Das heutige System ist modern, effizient und der beste Weg um in alle entlegenen Ecken der Stadt zu kommen.